Geschichtliches:
Der Ursprung geht weit über das 17. Jahrhundert hinaus. 1800 entstand dann der sogenannte Landschlag in Thüringen. Seit 1878 wird der Weimaraner reingezüchtet. 1897 gründete sich der erste Weimaraner Club mit 18 Mitgliedern. Der Weimaraner zählt nach der Ausrottung der Rasse Württemberger Anfang des 20. Jahrhunderts, als wahrscheinlichste Ursprungsrasse des deutschen Vorstehhundes. Dank Robert Herber, ein Verfechter des Weimaraner, blieb die Rasse vom gleichen Schicksal seines Vorgängers verschont. Man kreuzte nun eine kleine Anzahl von englischen Pointern ein und verbot gleichzeitig Kreuzungen mit fremden Rassen. Der Weimaraner entwickelte sich nun zu einem Vorstehhund mit besonderen Qualitäten. Er hat nicht nur das Leithunderbe in sich, er eignet sich besonders auch zur Arbeit nachdem Schuss. Das bedeutet, er muss angeschossenes Wild finden und nachsuchen. 1934 wurde dann in Österreich /Wien das erste Mal die Langhaarvariante in der Öffentlichkeit vorgestellt.
Rassestandard in Kürze:
Eingruppierung im FCI: Gruppe VII, Sektion 1, Kontinentale Vorstehhunde, Typ "Braque"
Widerristhöhe: Rüden 59-70 cm und Hündinnen 57-65 cm.
Gewicht: 32-38 kg
Gesamterscheinung: mittelgroß bis groß, formschön, sehnig, kräftige Muskulatur. Behang und Kopf ist meistens heller, weiße Abzeichen nur an der Brust und an den Zehen, Schlappohren, halbkupierte Rute, kräftiger Kiefer, "Trockener Kopf" (muskulös und deutlich ausgeprägt), Lefzen mäßig überfallend, Augenfarbe bernsteinfarben dunkel bis hell, intelligenter Gesichtsausdruck, Rücken fest, muskulös und ohne Senkung, Bewegungen in allen Gangarten fließend und raumgreifend, Hinter- und Vorderläufe sind parallel gesetzt, im Trab bleibt der Rücken gerade, äußeres Erscheinungsbild ist von edeler, anmutender und doch sportlicher Erscheinung.
Fellfarbe: von silber-, reh- oder mausgrau bis zu deren Übergängen in einander.
Fell: Mittellang, fein und glatt